SCHWERTE, 24.04.2026 – Beim Firmenfreitag besuchten Bürgermeister Dimitrios Axourgos, TWS-Geschäftsführer Christoph Gutzeit und Jens Ewald (TWS) die Schäflein Logistics GmbH am Standort Schwerte-Westhofen. Empfangen wurden die Gäste von Mark Winkler(Standortleitung) und Gerrit Krahe (Regionalleitung Nord-West).
Im Rahmen des Formats „Firmenfreitag“ erhielten die Teilnehmenden einen vertieften Einblick in die aktuelle Situation der Logistikbranche sowie die Entwicklung des Unternehmens vor Ort.
Die Schäflein-Gruppe mit Hauptsitz in Schweinfurt wurde 1939 gegründet und ist heute unter dem Dach der Schäflein AG organisiert. Mit rund 2.500 Mitarbeitenden erwirtschaftet das Unternehmen einen Jahresumsatz von etwa 260 Millionen Euro. Eine besondere Stärke liegt in der eigenen IT-Abteilung, die kundenspezifische Schnittstellenlösungen ermöglicht. Am Standort Schwerte ist das Unternehmen zudem mit der Marke „Sprintbox“ vertreten und betreut eine Vielzahl namhafter Kunden.
Der Logistikstandort in Schwerte-Westhofen wurde im Jahr 2008 auf dem Gelände des ehemaligen Unternehmens Brüninghaus in Betrieb genommen, wo zuvor die Instandsetzung von Bahnwaggons und Zügen erfolgte. Heute umfasst die Hallenfläche rund 45.000 Quadratmeter. Etwa 90 Mitarbeitende sind aktuell vor Ort beschäftigt, der Betrieb läuft im Ein- bis Zweischichtsystem. Ergänzt wird die Infrastruktur durch einen eigenen Fuhrpark mit 20 LKW. Neben dem Standort in Schwerte-Westhofen betreibt Schäflein in der Region einen weiteren Standort in Holzwickede.
Im Gespräch wurde deutlich, dass sich die Branche derzeit in einem intensiven Wettbewerbsumfeld befindet. Hintergrund ist unter anderem, dass viele Unternehmen vormals ausgelagerte Logistikleistungen wieder ins eigene Haus zurückholen. Gründe hierfür sind eine insgesamt schwächere Auftragslage, verfügbare Hallenkapazitäten sowie personelle Ressourcen in den jeweiligen Unternehmen. Diese Entwicklung führt zu einer veränderten Kundenstruktur am Standort Schwerte-Westhofen: Statt weniger großer Auftraggeber rücken zunehmend kleinere Kunden in den Fokus, was den Standort zu einem sogenannten „Multi-User-Standort“ macht.
Die Gesprächspartner waren sich einig, dass die aktuelle wirtschaftliche Gesamtlage eine zentrale Ursache für die Herausforderungen in der Branche darstellt. Umso wichtiger seien flexible Strukturen und die Fähigkeit, sich schnell an veränderte Marktbedingungen anzupassen.
Der Besuch im Rahmen des „Firmenfreitags“ unterstrich die Bedeutung des kontinuierlichen Dialogs zwischen Wirtschaft und regionalen Akteuren, um gemeinsam Lösungen für die aktuellen Herausforderungen zu entwickeln.
Foto v.l.n.r.: Gerrit Krahe (Schäflein Regionalleitung Nord-West), Mark Winkler (Schäflein Standortleitung), Christoph Gutzeit (Geschäftsführer TWS), Dimitrios Axourgos (Bürgermeister Schwerte).
Fotoquelle: TWS GMBH
