Corona Info-Service für die Schwerter Wirtschaft

Stand: 19.10.2020

Wichtige Informationen für Unternehmen, Handel, Freiberufler und Kulturschaffende!

Das Corona-Virus stellt das Wirtschaftsleben vor nie dagewesene Herausforderungen. Die TechnoPark und Wirtschaftsförderung Schwerte GmbH und das Schwerte Stadtmarketing möchte Sie daher mit diesen FAQ möglichst umfassend informieren. Sollte es darüber hinaus weitere Fragen geben senden Sie uns eine E-Mail oder kontaktieren Sie uns telefonisch.

Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert.

Wir sind für Sie da.

Fragen und Antworten
zur Corona-Krise

+++ Update +++

Fortsetzung der Corona-Überbrückungshilfe

Die ursprünglich nur für die Monate Juni bis August 2020 vorgesehene Corona-Überbrückungshilfe wird bis zum Jahresende 2020 verlängert. Somit können branchenunabhängig Unternehmen, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe zu erleichterten Bedingungen mit existenzsichernden Zuschüssen zu ihren betrieblichen Fixkosten rechnen. Parallel verlängert die Landesregierung die „NRW Überbrückungshilfe Plus“, mit der ein Teil der Kosten des privaten Lebensunterhalts aus Landesmitteln gedeckt werden können.

zur Pressemitteilung 

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Land setzt Verbesserungen bei der Abrechnung der NRW-Soforthilfe durch und nimmt das Rückmeldeverfahren zum Herbst wieder auf

Nordrhein-Westfalen hat sich beim Bund erfolgreich für verbesserte Abrechnungsmöglichkeiten bei der NRW-Soforthilfe 2020 eingesetzt. Das hat Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart mitgeteilt. Die Verbesserungen betreffen unter anderem Personalkosten, Stundungen und die Anrechnung zeitversetzter Zahlungseingänge. Unternehmen, Kammern und Verbände hatten Teile der Abrechnungsvorgaben des Bundes kritisiert.

zur Pressemitteilung

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„Digital Jetzt“– Neue Förderung für die Digitalisierung des Mittelstands

Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Das Programm bietet finanzielle Zuschüsse und soll Firmen dazu anregen, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren.

Wer die Förderung beantragen kann

Mittelständische Unternehmen

  • aus allen Branchen (inklusive Handwerksbetriebe und freie Berufe)
  • mit 3 bis 499 Beschäftigten,

die entsprechende Digitalisierungsvorhaben planen, zum Beispiel Investitionen in Soft-/Hardware und/oder in die Mitarbeiterqualifizierung.

Diese Voraussetzungen müssen Unternehmen erfüllen

Das Unternehmen muss durch die Beantwortung gezielter Fragestellungen beim Förderantrag einen Digitalisierungsplan darlegen. Dieser

  • beschreibt das gesamte Digitalisierungsvorhaben,
  • erläutert die Art und Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen,
  • zeigt den aktuellen Stand der Digitalisierung im Unternehmen und die Ziele, die mit der Investition erreicht werden sollen,
  • stellt beispielsweise dar, wie die Organisation im Unternehmen effizienter gestaltet wird, wie sich das Unternehmen neue Geschäftsfelder erschließt, wie es ein neues Geschäftsmodell entwickelt und/oder seine Marktposition gestärkt wird.

Außerdem:

  • Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, in der die Investition erfolgt.
  • Das Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen haben.
  • Nach der Bewilligung muss es in der Regel innerhalb von zwölf Monaten umgesetzt werden.
  • Das Unternehmen muss die Verwendung der Fördermittel nachweisen können.

Laufzeit der Förderung

Das Antragsstellungstool wird am 7. September freigeschaltet. Der Antrag auf Förderung ist bis einschließlich 2023 zu stellen.

Mehr zum Förderprogramm

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NRW-Soforthilfe: Rückmeldung zur Finanzierungslücke

Seit dem 29. Juni werden alle Empfänger der Soforthilfe angeschrieben und gebeten, nicht benötigte Hilfen zurückzuzahlen. Am 31. Mai 2020 ist die Antragsphase für die NRW-Soforthilfe planmäßig zu Ende gegangen. Die Soforthilfe-Empfänger müssen nun in einem ebenfalls rein digitalen Verfahren überprüfen, wie groß ihre Finanzierungslücke in den vergangenen drei Monaten tatsächlich war. Dazu werden alle Empfänger seit Montag, 29. Juni, per Mail angeschrieben und gebeten, die Differenz zwischen der Soforthilfe und dem ermittelten Liquiditätsengpass bis zum 31. Dezember 2020 an das in der E-Mail angegebene Konto der zuständigen Bezirksregierung zu überweisen. Eine Berechnungshilfe wird mitgesandt.

Hotline des NRW-Wirtschaftsministeriums für alle Fragen rund um die Soforthilfe und die Berechnung des Liquiditätsengpasses:  0211/79 56 49 95

Hotline der HWK Dortmund für allgemeine Fragen: 0231/5493-397

Mehr dazu: https://www.hwk-do.de/artikel/nrw-soforthilfe-rueckmeldung-zur-finanzierungsluecke-37,0,698.html 

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Überbrückungshilfe

Die Bundesregierung hat am 12. Juni 2020 die Eckpunkte für die „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ beschlossen. Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020). 

Nähere Informationen: https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe

Direkt zum Antragsformular: https://kurzelinks.de/aqu1 

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2020 06 02 Das Konjunkturpaket Bild

Um Familien, Unternehmen und Kommunen darin zu unterstützen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie besser zu bewältigen, will die Bundesregierung ein umfassendes Konjunkturpaket auf den Weg bringen. Der Koalitionsausschuss hat sich dafür auf Eckpunkte verständigt. Mit dem Konjunkturpaket sollen auch private und öffentliche Investitionen angeschoben und die technologische Modernisierung befördert werden.

Zum Eckpunktepapier des Konjunkturpakets

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Positionspapier Land NRW: 10 Impulse zur Stärkung von Konjunktur und Wachstum in Deutschland und Nordrhein-Westfalen 

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NRW-Soforthilfe 2020: Antragsformular für Gründerinnen und Gründer aus 2020 gestartet

Gründerinnen und Gründer, die ihr Unternehmen nach dem 31.12.2019 gestartet haben, können ab sofort ebenfalls mit Hilfe Ihres Steuerberaters oder ihrer Steuerberaterin einen Antrag auf die NRW-Soforthilfe stellen, wenn sie durch die Corona-Krise unverschuldet in eine Notlage geraten sind.

Das entsprechende Antragsformular ist unter folgendem Link abrufbar: http://gruender-soforthilfe-corona.nrw.de.

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Verwendung der NRW-Soforthilfe 2020

In der heutigen Pressekonferenz (12.05.) gab NRW-Wirtschaftsminister, Prof. Dr. Pinkwart, bekannt: „Wer im März oder April einen Antrag für die NRW-Soforthilfe 2020 gestellt hat, für den gilt der Vertrauensschutz: Er oder sie darf einmalig 2.000 Euro aus der Soforthilfe für den Lebensunterhalt verwenden. Das Land NRW wird die Kosten hierfür tragen.“ Dies gilt nicht, wenn Grundsicherung oder ein Zuschuss der Corona-Soforthilfe des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft in Anspruch genommen wurde. Zur ganzen PK im Stream.

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Ab dem 17. April können wieder Anträge für die NRW-Soforthilfe 2020 gestellt werden. Die korrekte Antragsseite kann – wie bereits zuvor – ausschließlich über https://soforthilfe-corona.nrw.de aufgerufen werden. Auch die Auszahlung bereits bewilligter Anträge wird voraussichtlich Ende der Woche wiederaufgenommen.

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Aufgrund von betrügerischen Links zum Antragsverfahren hat die Landesregierung einen Auszahlungsstopp verkündet und das Antragsformular zur Soforthilfe offline gestellt. Wir informieren an dieser Stelle sobald Antragstellungen wieder möglich sind. 

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Um kleinen und mittleren Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbstständigen und Freiberuflern in der Corona-Krise zu helfen, hat die Bundesregierung umfangreiche Hilfen beschlossen – jetzt direkt zum Online-Antrag. Anträge können bis zum 31.05.2020 gestellt werden.

Zuschüsse für kleine und mittlere Unternehmen:

Direkte Zuschüsse in Höhe von
• 9.000 EUR (bis 5 Beschäftigte)
• 15.000 EUR (bis 10 Beschäftigte) 
• 25.000 EUR (10 bis 50 Beschäftigte)

Für das Antragsverfahren werden folgende Unterlagen benötigt:

  • Zur Identifikation ist ein amtliches Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass, usw.) erforderlich.
  • Im Rahmen des Antrags ist die Handelsregisternummer oder eine andere Registernummer (soweit vorhanden) sowie das zugehörige Amtsgericht anzugeben.
  • Außerdem werden die Steuernummer des Unternehmens und die Steuer-ID eines der Eigentümer abgefragt.
  • Informationen zur Bankverbindung (IBAN + Kreditinstitut) des Firmenkontos für die Auszahlung.
  • Abgefragt werden außerdem die Art der gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit (sog. Wirtschaftszweigklassifikation). Die Klassifikation der Wirtschaftszweige finden Sie hier.
  • Im Rahmen des Antrags wird die Anzahl der Beschäftigten (Vollzeitäquivalent) abgefragt.

Detailinformationen zum Antragsverfahren: NRW-Soforthilfe 2020

Wichtiger Hinweis: Bitte senden Sie Ihren Antrag nicht postalisch oder per Mail an das Wirtschaftsministerium oder die Bezirksregierungen. Diese werden nicht bearbeitet. Ausgedruckte Anträge können nicht verarbeitet werden.

Zusätzliche Finanzhilfen für Kulturschaffende:

Mit einer Soforthilfe in Höhe von zunächst fünf Millionen Euro unterstützt die Landesregierung freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten. Sie erhalten eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro. Weitere Informationen sowie das Antragsformular finden Sie unter www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus.

+++ Update +++

Aktuelle Corona-Schutzverordnung gültig vom 17. Oktober bis 31. Oktober

Anlage: Hygiene- und Infektionsschutzstandards

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Allgemeinverfügung des Kreises Unna gültig vom 14. Oktober

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Aktuelle Corona-Schutzverordnung gültig vom 01. Oktober bis 31. Oktober

Anlage: Hygiene- und Infektionsschutzstandards

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Aktuelle Corona-Schutzverordnung gültig vom 16. September bis 30. September

Anlage: Hygiene- und Infektionsschutzstandards

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Aktuelle Corona-Schutzverordnung gültig vom 01. September bis 15. September

Anlage: Hygiene- und Infektionsschutzstandards

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Aktuelle Corona-Schutzverordnung gültig vom 01. September bis 15. September

Anlage: Hygiene- und Infektionsschutzstandards

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Aktuelle Corona-Schutzverordnung gültig vom 12. August bis 31. August

Anlage: Hygiene- und Infektionsschutzstandards

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Aktuelle Corona-Schutzverordnung gültig vom 15. Juli bis 11. August

Anlage: Hygiene- und Infektionsschutzstandards

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Aktuelle Corona-Schutzverordnung gültig vom 07. Juli bis 15. Juli

Anlage: Hygiene- und Infektionsschutzstandards

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Aktuelle Corona-Schutzverordnung gültig bis 15. Juli

Anlage: Hygiene- und Infektionsschutzstandards

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Aktuelle Corona-Schutzverordnung gültig bis 01. Juli

Anlage: Hygiene- und Infektionsschutzstandards

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Aktuelle Corona-Schutzverordnung gültig bis 15. Juni

Anlage: Hygiene- und Infektionsschutzstandards

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Aktuelle Corona-Schutzverordnung gültig bis 05. Juni

Anlage: Hygiene- und Infektionsschutzstandards

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Aktuelle Corona-Schutzverordnung gültig ab 11. Mai 

Anlage: Hygiene- und Infektionsschutzstandards

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Der Nordrhein-Westfalen-Plan 

Folgendes stufenweises Vorgehen sieht der Nordrhein-Westfalen-Plan der Landesregierung für Nordrhein-Westfalen vor, der in seiner Umsetzung jeweils unter dem Vorbehalt der Entwicklung des Infektionsgeschehens steht:

Kontaktverbot und Verhaltensregeln

Mit Zieldatum ab dem 11. Mai 2020 sollen die bestehenden Kontaktbeschränkungen so weiterentwickelt werden, dass es möglich ist, dass die Angehörigen zweier Haushalte sich im öffentlichen Raum treffen (in Anpassung an Bund-Länder-Regelung). Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in bestimmten Bereichen.

Gastronomie, Hotels, Tourismus

Für die Gastronomie, Hotellerie und den Tourismus wird eine stufenweise Öffnung angestrebt.
Ab dem 11. Mai 2020 sollen wieder möglich sein:

  • Gastronomisches Angebot in Speisegaststätten, sofern im Innen- und/oder Außenbereich die Einhaltung des Abstandsgebots gewährleistet ist und ein Infektionsschutz- und Hygiene-Konzept durch die Betriebe vorliegt.
    Buffet-Angebote mit offenen Lebensmitteln bleiben nicht zulässig.
  • Touristische Nutzung und Aufenthalt in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen (unter Wahrung der Kontaktbeschränkungen).
  • Öffnung von Freizeitparks, Ausflugsschiffen (mit Hygienekonzept), Touristinformationen, Fahrrad- und Bootsverleihen. 

An Christi Himmelfahrt werden Hotels auch für Touristen wieder geöffnet. Dafür gelten strenge Auflagen analog zur Gastronomie mit einem verpflichtenden Hygieneschutzkonzept sowie der Gewährleistung von Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen.

Mit Zieldatum ab Pfingsten (30. Mai 2020) sollen auch Thermen und Schwimmbäder, Spaßbäder und Wellness-Einrichtungen unter passgenauen Infektionsschutzkonzepten wieder öffnen.

Ausgenommen von den Öffnungen bleiben bis auf Weiteres Bars, Clubs, Diskotheken und Bordellbetriebe.

Handel und Dienstleistungen 

Geschäfte sollen unabhängig von ihrer Größe unter Auflagen zu Abstands- und Hygieneregeln (1 Person pro 10 qm Verkaufsfläche) ab 11. Mai 2020 wieder öffnen dürfen.
Für „körpernahe Dienstleistungen” wie Massagestudios, Kosmetiker und Tattoo-Studios werden passgenaue Infektionsschutzkonzepte im Austausch mit den Berufsvertretungen erarbeitet, um auch hier eine schrittweise Zulassung zu ermöglichen.

Großveranstaltungen und Versammlungen 

Großveranstaltungen bleiben bis 31. August 2020 untersagt. Für Versammlungen gelten die bestehenden Abstandsregelungen.

Mit Zieldatum ab 30. Mai 2020 sollen Fachmessen und Fachkongresse mit Schutzkonzepten und unter Beschränkung der Besucher- und Teilnehmerzahlen wieder stattfinden können.

Sport und Freizeit 

Für den Sport- und Freizeitbereich gelten folgende Stufen:

Ab Donnerstag (7. Mai 2020) ist der Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport wieder erlaubt – sofern der Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet.
Ein Abstand zwischen Personen von 1,5 Metern und die Einhaltung strikter Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen müssen gewährleitstet sein. Dusch-, Wasch-, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstige Gemeinschaftsräume dürfen nicht genutzt werden. Zudem sind Zuschauerbesuche vorerst untersagt. Bei Kindern unter 12 Jahren ist jedoch das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.

Der Reitsport ist auch in geschlossenen Reitsportanlagen und Hallen zulässig.

Ab 11. Mai ist die Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen/Kursräumen der Sportvereine unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wieder möglich.

Freibäder dürfen ab 20. Mai unter strengen Auflagen von Abstand und Hygiene öffnen – ausgenommen sind reine Spaßbäder.

Ab 30. Mai soll die Ausübung von Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt und in geschlossenen Räumen wieder gestattet werden, ebenso der Betrieb in Hallenbädern.
Sportliche Wettbewerbe im Kinder-, Jugend- und Amateurbereich sind dann ebenfalls zulässig – die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen ist unter Auflagen gestattet.

Kulturangebote 

Ab 11. Mai sind kleinere Konzerte und andere öffentliche Aufführungen sind unter freiem Himmel zulässig – oder mit strengen Regelungen, Mund-Nase-Bedeckung und einem von der örtlichen Behörde abgestimmten Konzept auch in Gebäuden.
In Musikschulen sind auch Ensembles mit maximal sechs Teilnehmern möglich.
Der Probenbetrieb in Kultureinrichtungen ist unter Schutzauflagen zulässig, für Chöre und Orchester gelten erweiterte Abstandsregeln.

Ab dem 30. Mai ist die Öffnung von Kinos, Theatern, Opern und Konzerthäusern zu ermöglichen, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besuchern gewährleistet ist und es ein Zutrittskonzept gibt. Durch den verstärkten Einsatz von Ordnern sind Ansammlungen im Warte- und Pausenbereich zu verhindern.

Kinderbetreuung 

Auf Basis der heutigen Beschlüsse wird Familienminister Dr. Joachim Stamp den von seinem Ministerium bereits vorbereiteten Fahrplan zur schrittweisen Öffnung von KiTas und Tagespflege mit den Trägern und Kommunen final abstimmen und noch in dieser Woche vorstellen.

Schulen 
Für die Viertklässlerinnen und Viertklässler gibt es ab dem morgigen Donnerstag, 7. Mai, bereits wieder Präsenzunterricht.

Ab Montag, 11. Mai, werden die Jahrgangsstufen 1 bis 4 im tageweisen Wechsel wieder unterrichtet.

Ebenfalls ab Montag, 11. Mai, kehren zunächst die Schülerinnen und Schüler an die Schulen zurück, die im nächsten Schuljahr 2020/21 ihr Abitur ablegen. An den Schulformen der Sekundarstufe I (z.B. Haupt-, Real-, Sekundar-, PRIMUS- und Gemeinschaftsschulen) kehren zudem die Jahrgänge 5 bis 9 in einem tageweise rollierenden System zurück.

An Gesamtschulen und Gymnasien beginnt der Präsenzunterricht für die Jahrgänge 5 bis hin zu den Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase nach dem Haupttermin der Abiturprüfungen ab dem 26. Mai ebenfalls in einem tageweise rollierenden System.

Hochschulen 

Für den Lehr- und Prüfungsbetrieb wird ab dem 11. Mai die Einschränkung der Zulässigkeit von Präsenzveranstaltungen „auf besondere Räumlichkeiten, Ausstattungen oder sonstige besondere Rahmenbedingungen“ aufgehoben.

Der Lehr- und Prüfungsbetrieb an den Schulen des Gesundheitswesens und an den der Berufsausbildung im Öffentlichen Dienst dienenden Schulen, Instituten und ähnlichen Einrichtungen ist weiter unter Auflagen zulässig.
Die Hochschulen führen den Vorlesungsbetrieb im Sommersemester prinizipiell digital durch.

Außerschulische Bildungseinrichtungen 

Ab 11. Mai sind Veranstaltungen in Volkshochschulen und sonstigen öffentlichen, behördlichen und privaten außerschulischen Bildungs-einrichtungen inkl. Prüfungswesen auch in großen Räumen zulässig, wenn es zusätzlich zu Abstands- und Hygieneauflagen unter 100 Teilnehmer gibt.
Ebenfalls wieder möglich sind sportliche Angebote der Kinder- und Jugendarbeit.

Ab dem 30. Mai sind auch Angebote der Gesundheitsbildung in Volkshochschulen und sonstigen öffentlichen, behördlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen zulässig. Ebenso sind ein einschränkter Regelbetrieb der Jugendarbeit, Jugendkulturarbeit, Jugendsozialarbeit und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz möglich.
Ferienmaßnahmen können vornehmlich ortsnah aufgenommen werden, ebenso Gruppenfahrten (z.B. der Jugendverbände).

Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen 

Ab Muttertag (10. Mai 2020) sind Besuche in Seniorenheimen unter strengen Hygienevorgaben wieder möglich. Ab dem 11. Mai gilt dies auch in Krankenhäusern und Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe. Über mögliche weitere Öffnungen zum 30. Mai wird im Lichte der ersten Erfahrungen mit den nun eingeführten Erleichterungen beraten.

Gottesdienste 

Unter Berücksichtigung der Hygiene- und Schutzkonzepte der Kirchen und Religionsgemeinschaften finden Gottesdienste seit 1. Mai wieder statt.

Maßnahmen zur Eindämmung der COVID19-Epidemie (Beschluss Bund/Länder 06.05.2020)

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Aktuelle Corona-Schutzverordnung gültig ab 04. Mai 

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Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat aktualisierte Verordnungen zum Schutz vor Neuinfizierungen veröffentlicht: 

Aktuelle Corona-Schutzverordnung (bereinigte Fassung) gültig ab 20. April 

Aktuelle Corona-Einreiseverordnung (bereinigte Fassung) 

Aktuelle Verordnung für den Bereich der Betreuungsinfrastruktur gültig ab 20. April

Tätigkeitsbereiche für die erweiterte Notfallbetreuung bis zum 22. April 

Tätigkeitsbereiche für die erweiterte Notfallbetreuung ab dem 23. April 

Bereinigungsverordnung vom 17. April

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Beschluss vom 15.04.2020 von Bund und Ländern zu den Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epidemie.

Foto Bundesregierung

Abbildung: © Bundesregierung

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Der Bürgermeister der Stadt Schwerte hat am 18.03.2020 eine erste Allgemeinverfügung über das Verbot von Veranstaltungen und weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus erlassen; die erste Ergänzung dieser Allgemeinverfügung datiert vom 19.03.2020.

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen vom 22.03 (Land NRW / Bund)

Über weitere aktuelle Maßnahmen und Entwicklungen in Schwerte können Sie sich hier informieren.

+++ Update +++

KfW-Schnellkredit für den Mittelstand ab 15.04.2020:

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können mittelständische Unternehmen ab 15.04.2020 den neuen KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten. Weitere Details zum KfW-Schnellkredit gibt es HIER.

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Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Die KfW wird dazu die folgenden bestehenden Kreditprogramme auf dem Weg der Bankdurchleitung sowie im Rahmen von Konsortialfinanzierungen nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen für Unternehmen verbessern.
Das Land NRW hat zusätzlich zum Bund einen landeseigenen Rettungsschirm aufgespannt. Die Landesregierung will 25 Milliarden Euro Wirtschaftshilfe bereitstellen, um die Folgen der Coronakrise abzufedern und Arbeitsplätze zu sichern.
Die Hotline für den Rettungsschirm „Unternehmen-Soforthilfe NRW“ ist ab sofort geschaltet. Sie erreichen die Hotline werktags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr unter der Telefonnummer +49 208 30004-39.
Einen Überblick über die Maßnahmen bietet dieses PDF.

Dies setzt aber nicht die Eigeninitiative der Unternehmen außer Kraft! Jedes Unternehmen, das bereits finanzielle Schwierigkeiten hat, sollte nicht auf noch zu beschließende Maßnahmen warten, sondern bereits jetzt das Gespräch mit der Hausbank oder dem Finanzierungspartner suchen!

Bereits bestehende Angebot der KfW:

Für Bestandsunternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind:

KfW-Unternehmerkredit

  • Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für die durchleitenden Finanzierungspartner (in der Regel die Hausbanken) von bis zu 80 % für Betriebsmittelkredite bis 200 Mio. EUR Kreditvolumen. Eine höhere Risikoübernahme kann die Bereitschaft der Finanzierungspartner für eine Kreditvergabe erleichtern.
  • Öffnung der Haftungsfreistellung auch für Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 2 Mrd. EUR (bisher: 500 Mio. EUR).

KfW Kredit für Wachstum

  • Temporäre Erweiterung auf allgemeine Unternehmensfinanzierung inkl. Betriebsmittel im Wege der Konsortialfinanzierung (bisher Beschränkung auf Investitionen in Innovation und Digitalisierung)
  • Erhöhung der Umsatzgrenze für antragsberechtigte Unternehmen von 2 Mrd. auf 5 Mrd. EUR.
  • Erhöhung der anteiligen Risikoübernahme auf bis zu 70 %. Hierdurch wird der Zugang von mittelständischen und größeren Unternehmen zu individuell strukturierten, passgenauen Konsortialfinanzierungen erleichtert.

Für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind:

ERP-Gründerkredit – Universell

  • Risikoübernahmen in Höhe von bis zu 80 % für die durchleitenden Finanzierungspartner (in der Regel die Hausbanken) für Betriebsmittelkredite bis 200 Mio. EUR. Eine höhere Risikoübernahme kann die Bereitschaft der Finanzierungspartner für eine Kreditvergabe erleichtern.
  • Öffnung der Haftungsfreistellung für Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 2 Mrd. EUR (bisher: 500 Mio. EUR) geöffnet werden.   

KfW-Sonderprogramm für alle entsprechenden Unternehmen

Darüber hinaus wird die KfW je ein Sonderprogramm vorbereiten und schnellstmöglich einführen. Dafür werden die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert und betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 %, bei Investitionen sogar bis zu 90 %. Diese sollen auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten (krisenadäquate Erhöhung der Risikotoleranz) geraten sind.

Überdies wird die KfW für diese Unternehmen konsortiale Strukturen anbieten.

Der Start dieser Sonderprogramme unterliegt dem Vorbehalt einer Genehmigung durch die Europäische Kommission.

Weitere Infos auf www.kfw.de/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen

Angebot der NRW.Bank/Bürgschaftsbank

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen verschiedene öffentliche Finanzierungsangebote zur Verfügung. Beispielsweise hat die NRW.BANK die Bedingungen ihres Universalkredits attraktiver gestaltet und übernimmt nun bereits ab dem 1. Euro bis zu 80 % (statt bisher 50 %) des Risikos.

Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen können durch die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro, auch Großunternehmen) besichert werden. Der Bürgschaftsrahmen wird massiv ausgeweitet – sowohl für das Landesbürgschaftsprogramm als auch für die Bürgschaftsbank NRW. Die Verbürgungsquote wird von 80 % auf 90 % erhöht.

Die Bürgschaftsbank ermöglicht eine 72-Stunden-Expressbürgschaft (bis 250.000 Euro), beim Landesbürgschaftsprogramm wird eine Bearbeitung innerhalb einer Woche angestrebt. Auf den jeweiligen Internetseiten finden Sie weiterführende Informationen sowie Ansprechpartner.
Kleine Unternehmen und Existenzgründer habe die Möglichkeit, aus dem Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen Das führt nicht nur zur sofortigen Liquiditätsstärkung, sondern verbessert auch das Rating des Unternehmens und damit seine Kreditwürdigkeit. Hier finden Sie weitere Informationen zum Mikromezzaninfonds.

Sollten Sie sich nicht sicher sein oder allgemeine Informationen benötigen, hilft Ihnen die landeseigene Förderbank NRW.BANK gerne weiter:

NRW.BANK-Service-Center: 0211 91741 4800

Die Förderberater der NRW.BANK informieren und beraten individuell und diskret über die Förderinstrumente des Landes. Wichtig ist, sich so früh wie möglich zu melden, um gezielt und rechtzeitig alle Möglichkeiten auszuloten.

Bei notwendigen Überbrückungsfinanzierungen sollte zudem zeitnah das Gespräch mit der Hausbank gesucht werden, denn die Vergabe von Bürgschaften, Haftungsfreistellungen und günstigen Krediten erfordert immer die Begleitung durch eine Hausbank.

Zum Unternehmen:
• Jahresabschlüsse der letzten drei Jahre
• Aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) – nicht älter als drei Monate
• Informationen zur Auftragslage
• Aufstellung des aktuellen Forderungs- und Warenbestands
• Aufstellung und Erläuterungen zu den wichtigsten ¬Verbindlichkeiten
• AfA-Übersicht
• Erfolgs- und Liquiditätspläne
• Investitionsplan
• Gesellschafterverträge
• Handelsregisterauszüge

Zur Person:
• Aktuelle ausführliche Selbstauskunft
• Ggf. Angaben zum privaten Immobilienvermögen
• Nachweis zu sonstigen Vermögenswerten
• Nachweise zu den Verbindlichkeiten
• Letzte Einkommensteuererklärung
• Letzter Einkommensteuerbescheid

Banken und Sparkassen bieten verschiedene Informationsangebote für Unternehmen und Gewerbetreibende an. 

Sparkasse Schwerte:

Anfragen an die Sparkasse Schwerte sind über ein Kontaktformular, per Mail und über eine zusätzlich eingerichtete Service-Nummer 02304/103-904 möglich. Mehr Infos – HIER.

Volksbank Schwerte:

Die Filiale in Schwerte ist weiterhin geöffnet. Die Mitarbeiter*innen stehen zusätzlich telefonisch, per E-Mail und bei Online-Banking auch im Chat persönlich zur Verfügung. Mehr Infos – HIER.

Direkt zum einfachen und schnellen Kreditantrag – HIER.

Weitere Banken:

Sparda-Bank Schwerte

Commerzbank Schwerte

Deutsche Bank Schwerte

+++ Update +++

Die Spitzen von Union und SPD wollen das Kurzarbeitergeld für besonders von der Corona-Krise betroffene Arbeitnehmer*innen anheben. Nun soll das Kurzarbeitergeld für diejenigen, die derzeit um mindestens 50 % weniger arbeiten, ab dem vierten Monat des Bezugs auf 70 % (beziehungsweise 77 % für Haushalte mit Kindern) und ab dem siebten Monat des Bezuges auf 80 % (beziehungsweise 87 % für Haushalte mit Kindern) des pauschalierten Netto-Entgelts erhöht werden, längstens bis 31. Dezember 2020. 

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/koalitionsschuss-coronavirus-101.html 

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Im Eilverfahren hat die Bundesregierung ein Gesetz verabschiedet. Nun können noch mehr Unternehmen und Betriebe Kurzarbeitergeld nutzen.

Aktuell wollen viele Unternehmen Kurzarbeit beantragen. Die Agenturen für Arbeit sind daher telefonisch vorübergehend schwer zu erreichen. Es ist aber auch möglich, einfach online die Anzeige zu stellen. Das geht schnell und unbürokratisch.

WICHTIG: Bis zum Ende des Monats kann auch rückwirkend für den ganzen März Kurzarbeit angezeigt werden.

Aktuell arbeiten die Arbeitgeber-Services der Agenturen für Arbeit angesichts des erhöhten Beratungsbedarfs zur Kurzarbeit und der vermehrten Anzeigen unter Hochdruck. Die Mitarbeitenden sind für Sie da – per Telefon, per E-Mail und per Post!

Was ist Kurzarbeit?

Kurzarbeit ist eine Möglichkeit, bei vorübergehendem Arbeitsausfall Kündigungen zu vermeiden. Betriebe und Unternehmen, bei denen aufgrund eines erheblichen Arbeitsausfalls die regelmäßige Arbeitszeit reduziert wird, können den Verdienstausfall durch Kurzarbeitergeld zum Teil ausgleichen. Dabei müssen nicht alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen sein. Manchmal gibt es nur in einzelnen Abteilungen einer Firma nicht genügend Arbeit. Die betroffenen Beschäftigten arbeiten bei Kurzarbeit weniger oder überhaupt nicht und erhalten von ihrem Arbeitgeber eine Entgeltersatzleistung aus der Arbeitslosenversicherung, das so genannte Kurzarbeitergeld.

Mehr Arbeitgeber profitieren

Bisher musste mindestens ein Drittel der im Betrieb Beschäftigten von einem Arbeits- und Lohnausfall betroffen sein. Künftig reichen zehn Prozent der Beschäftigten. Hinzu kommt, dass die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich die Sozialversicherungsbeiträge voll erstattet. Bisher mussten die Arbeitgeber diese Beiträge in voller Höhe selbst übernehmen. Neu ist ebenfalls, dass künftig auch Leiharbeitnehmer Kurzarbeitergeld erhalten können.

Wer Kurzarbeitergeld erhält

Kurzarbeitergeld beantragen können Betriebe mit mindestens einer bzw. einem Beschäftigten. Wirtschaftliche Ursachen oder nicht beeinflussbare (unabwendbare) Ereignisse müssen vorliegen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie können wirtschaftliche Ursachen beispielsweise durch ausbleibende Lieferungen begründet sein, die zu einer Reduzierung der Arbeitszeit führen. Wenn staatliche Schutzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Betrieb vorübergehend geschlossen wird, handelt es sich um ein unabwendbares Ereignis. Dies kann Hochwasser, aber auch eine Anordnung des Gesundheitsamtes sein.

3 Schritte zum Kurzarbeitergeld: anzeigen, beantragen, abrechnen

Im ersten Schritt zeigen Unternehmen und Betriebe die Kurzarbeit schriftlich bei der Agentur für Arbeit an. Das geht sehr einfach. Die wichtigen Vordrucke und weitere Informationen sind im Internet unter www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit zu finden. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber füllen den Ausdruck aus, scannen die unterschriebene Kurzarbeits-Anzeige und senden sie per E-Mail an die Agentur für Arbeit. Unternehmen und Betriebe, zum Beispiel im Einzelhandel und in der Gastronomie, die noch für den März eine Anzeige über Arbeitsausfall stellen möchten, müssen diese noch bis Ablauf des Monats, bis zum 31. März einreichen.

Nach der Anzeige kann im zweiten Schritt die Unterstützungsleistung beantragt werden. Hierfür reicht ein zweiseitiger Vordruck , der ebenfalls im Internet bzw. Online-Portal zu finden ist. Sowohl die Mitteilung/Anzeige als auch die eigentliche Beantragung von Kurzarbeitergeld können also schnell, sicher und jederzeit online erfolgen.

Alternativ können die ausgefüllten Unterlagen an oder an die Fax-Nr. 0231-8429231 geschickt werden.

Die Agentur für Arbeit kommt, nach Eingang der Anzeige, unaufgefordert auf die Arbeitgeber zu.

Im Antrag geben Arbeitgeber an, bei wie vielen Mitarbeitern wie viel Arbeitszeit ausfällt. Für diesen Arbeitsausfall erstattet die Bundesagentur neben der pauschalierten Entgeltersatzleitung aktuell auch die Sozialversicherungsbeiträge. Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, entscheidet die Agentur für Arbeit.

Die Ermittlung der Höhe des Kurzarbeitergeldes für jede einzelne Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter sowie die Erstellung einer Abrechnungsliste für die Agentur für Arbeit wird im Regelfall durch die Lohnsoftware der Unternehmen unterstützt. Das Kurzarbeitergeld erstattet die Agentur für Arbeit an den Arbeitgeber.

Höhe des Kurzarbeitergeldes

Kurzarbeitergeld kann bis zu zwölf Monate bezahlt werden. Das hängt vom Einzelfall ab. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten in dieser Zeit 60 Prozent des pauschalierten Nettogehaltes. Wenn Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer mindestens 0,5 Kinder auf der Lohnsteuersteuer eingetragen haben, beträgt der Satz des Kurzarbeitergeldes 67 Prozent.

Informationen für Unternehmen und Betriebe

ACHTUNG: Persönliche Vorsprachen sind nur noch in Notfällen möglich. Notfälle beschränken sich auf die konkrete Auszahlung von Geldleistungen. Für alle weiteren Anliegen ist die Agentur für Arbeit telefonisch von montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter

0800 4 555500 für Arbeitnehmer (gebührenfrei) sowie lokal unter 02381 / 910 2222
und unter
0800 4 555520 für Arbeitgeber (gebührenfrei) für Sie da.

Auch Arbeitslosmeldungen sind telefonisch möglich. Für die Beantragung von Leistungen nutzen Sie bitte das Online-Angebot auf www.arbeitsagentur.de bzw. den Postweg.

Weitere Informationen zu dem Thema Kurzarbeiter sind zu finden unter www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit.

Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung:

Schulen und Kitas sind geschlossen und viele Eltern müssen ihre Kinder zu Hause betreuen. Jetzt hat der Bund beschlossen, Familien für die dadurch entstandenen Verdienstausfälle zu entschädigen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist für diese Entschädigung zuständig. Mehr Infos und FAQ dazu gibt es HIER. Direkt zum Online-Antrag geht es HIER.

Verdienstausfall durch Quarantäne:

Für Entschädigung von Verdienstausfällen die im Zusammenhang mit einer behördlich ausgesprochenen Quarantäne stehen ist das LWL-Amt für Soziales Entschädigungsrecht Münster zuständig. Berechtigte sind Arbeitnehmer*innen und Selbständige/ Freiberufler*innen.

Fragen dazu beantworten die zuständigen Mitarbeiter*innen:

Herr Tölle: 0251 591-8218, E-Mail:

Frau Volks: 0251 591-8411, E-Mail:

Herr Konopka: 0251 591-8136, E-Mail:

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.lwl-soziales-entschaedigungsrecht.de/de/

Am 3. April 2020 ist eine modifizierte Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows für Corona-betroffene Unternehmen in Kraft getreten. Die Ergänzungen zur bestehenden Richtlinie finden Sie im Bundesanzeiger unter Fundstelle BAnz AT 02.04.2020 B5

Ab sofort können Sie einen Antrag für Beratungen, die bis zu einem Beratungswert von 4.000,00 Euro für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler ohne Eigenanteil gefördert werden, beim BAFA stellen – zur Antragsstellung

+++ Update +++

Bund und Länder haben sich auf weitere Entlastungsmaßnahmen für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen geeinigt. Unter anderem auf Initiative von Nordrhein-Westfalen wurde ein vereinfachtes Verfahren für einen vorgezogenen Verlustrücktrag beschlossen. Mit dieser Maßnahme soll die Unternehmensliquidität gerade für kleinere und mittelständische Unternehmen und Selbständige im Handel, in der Kultur oder im Gastronomiebereich kurzfristig verbessert werden.

Mehr Informationen gibt es HIER

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Die Ausbreitung des Corona-Virus wirkt sich mehr und mehr auch auf Unternehmen aus. Der Bund der Steuerzahler NRW informiert Sie über Möglichkeiten, wie Sie Ihr Unternehmen finanziell etwas leichter durch die schwierige Zeit bringen und stellt Ihnen Musterbriefe zur Verfügung.

Um Liquiditätsengpässe zu mindern, können z.B. Anträge auf Herabsetzung der Steuervorauszahlungen auf die Einkommensteuer oder Körperschaftsteuer gestellt werden. Hier finden Sie ein entsprechendes Muster. Ein solches Schreiben kann auch für die Herabsetzung der Vorauszahlung bei der Gewerbesteuer genutzt werden. Ansprechpartner ist dabei die jeweilige Kommune, für die Stadt Schwerte stehen Frau Böhnigk und Frau Kaiser für Fragen zur Verfügung: ,  

Bei fälligen Steuerzahlungen aufgrund von Steuerbescheiden sollte ein Antrag auf Stundung – Ratenzahlung – gestellt werden. Ein entsprechendes Muster ist hier hinterlegt.

Das zuständige Finanzamt Dortmund-Unna erreichen Sie unter den folgenden Kontaktdaten.

Bei der Abgabe der Steuererklärung für die Jahre 2019 und evtl. noch 2018 können Abschreibungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden. So kann u.a. eine Investitionsrücklage für kleine und mittlere Betriebe in Betracht kommen. Nähere Information entnehmen Sie dem Steuerratgeber

Wenn Ihr Unternehmen in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten in Folge der Corona-Krise gerät, ist die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen eine Möglichkeit, dem Unternehmen finanziell wieder ein wenig Luft zu verschaffen.

Die Voraussetzung für die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen sind gesetzlich geregelt:

  • Die Möglichkeit einer Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen ist in 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 SGB IV geregelt.
  • Danach dürfen Ansprüche auf den Gesamtsozialversicherungsbeitrag dann gestundet werden, wenn die sofortige Einziehung mit erheblichen Härten für das Unternehmen verbunden wäre und der Anspruch durch die Stundung nicht gefährdet wird.
  • Eine erhebliche Härte für das Unternehmen ist gegeben, wenn es sich aufgrund ungünstiger wirtschaftlicher Verhältnisse vorübergehend in ernsthaften Zahlungsschwierigkeiten befindet oder im Falle der sofortigen Einziehung der fälligen Sozialversicherungsabgaben in diese geraten würde.
  • Eine Stundung darf allerdings nicht gewährt werden, wenn eine Gefährdung des Anspruches eintreten würde. Das ist der Fall, wenn die Zahlungsschwierigkeiten nicht nur vorübergehend sind oder eine Überschuldung in absehbarer Zeit offensichtlich nicht abgebaut werden kann.

Die Stundung setzt einen entsprechenden Antrag des Unternehmens voraus, wobei das Vorliegen der oben genannten Voraussetzungen zu belegen ist.

Über den Stundungsantrag entscheidet die jeweilige Krankenkasse als zuständige Einzugsstelle nach pflichtgemäßem Ermessen. Bitte wenden Sie sich direkt an Ihre jeweils zuständige Krankenkasse.

Mit Meldung des GKV Spitzenverbandes vom 25.03.2020 wird ab sofort der Zugang zu Beitragsstundungen erleichtert. Ausführliche Informationen und Bedingungen

Die Stadtwerke Schwerte versuchen gemeinsam mit Ihnen eine Lösung zu finden. Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier!

+++ Update +++

Insolvenzantragspflicht wird ausgesetzt

Gesetzliche Regelung tritt rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft und gilt vorerst bis 30. September 2020. Mehr Informationen 

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Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bereitet eine gesetzliche Regelung zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht vor.

Ziel dieser Regelung ist es, Unternehmen zu schützen, die infolge der Corona-Epidemie in eine finanzielle Schieflage geraten. Als Vorbild hierfür dienen Regelungen, die anlässlich der Hochwasserkatastrophen 2002, 2013 und 2016 getroffen wurden.

Das Team EuS (Existenzgründer und Selbstständige) hilft Ihnen bei der Beantragung von Arbeitslosengeld II weiter Hotline Jobcenter Kreis Unna: 02303/2538-2222 (telefonische Anfragen werden an das Team EuS weitergeleitet und versucht zeitnah zu beantworten)

Eine telefonische Kontaktaufnahme über die Hotline ist ratsam.

+++ Update +++

NRW-Soforthilfe 2020: Antragsformular für Gründerinnen und Gründer aus 2020 gestartet

Gründerinnen und Gründer, die ihr Unternehmen nach dem 31.12.2019 gestartet haben, können ab sofort ebenfalls mit Hilfe Ihres Steuerberaters oder ihrer Steuerberaterin einen Antrag auf die NRW-Soforthilfe stellen, wenn sie durch die Corona-Krise unverschuldet in eine Notlage geraten sind.

Das entsprechende Antragsformular ist unter folgendem Link abrufbar: http://gruender-soforthilfe-corona.nrw.de.

Schnelle Hilfe für Gründerinnen und Gründer:
Start-up-Schutzschild 

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Das MWIDE hat in einer Pressemitteilung vom 01. April 2020 ergänzend zur „NRW Soforthilfe 2020“ weitere Maßnahmen zur Unterstützung von Start-Ups und Gründer*innen in NRW verkündet. 

Die Maßnahmen im Einzelnen:

  • Gründerstipendien: Alle Stipendien, die zwischen dem 01. März 2020 und dem 30. Juni 2020 auslaufen, können nun unbürokratisch um drei Monate verlängert werden. Dafür wird der Projektträger Jülich alle Stipendiatinnen und Stipendiaten kontaktieren. Weitere Informationen unter: http://www.gruenderstipendium.nrw
  • Start-up-Transfer: Um Ausgründungen aus Hochschulen stärker zu unterstützen, verlängern wir auch den Förderzeitraum für Projekte, die zwischen dem 01. März 2020 und dem 30. Juni 2020 auslaufen, um drei Monate. Für die Antragsrunde zum 30. April 2020 können die Unterlagen auch nachgereicht werden, damit trotz Schließung vieler Hochschulen und Universitäten der jeweilige Projektstart nicht verzögert wird.
  • Finanzierung: Die NRW.BANK legt das Programm „NRW.Start-up akut“ neu auf. Mit dem Wandeldarlehen erhalten Unternehmen, die nicht älter als drei Jahre sind, bis zu 200.000 Euro über eine Laufzeit von sechs Jahren. Das Darlehen ist endfällig oder kann zum Ende der Laufzeit bzw. mit Eintritt eines neuen Investors in Eigenkapital gewandelt werden. Vorteil: In der akuten Krise wird das Unternehmen nicht durch Zins- und Tilgungszahlungen belastet. 

Zusätzlich bessert die Förderbank für den Zeitraum der Corona-Krise ihre wichtigsten Start-up-Eigenkapitalprogrammen nach:

  • NRW.SeedCap: Die NRW.BANK investiert jetzt bereits in einer Summe den Maximalbetrag von 200.000 Euro statt vorher 100.000 Euro pro Unternehmen und erweitert den Kreis der Antragsberechtigen: Startups können dieses Programm bis zu 36 Monate nach Gründung beantragen, wenn ein Business Angel die gleiche Summe drauflegt.  
  • NRW.BANK.Venture Fonds: Beteiligungen von 0,25 bis 6,0 Mio. Euro sind jetzt auch in der späteren Wachstumsphase möglich. Ziel ist einerseits die Kompensation sich derzeit zurückhaltender Investoren, andererseits – im Sinne eines „Matching Fund“ – die Ergänzung derjenigen Investoren, die weiter bereit sind NRW-Start-ups zu finanzieren. So wird verhindert, dass Innovationen Made in NRW durch die akute Krise ausgebremst werden.
  • NRW-Soforthilfe: Antragsteller müssen bislang Ihre Waren und Dienstleistungen zum Stichtag 31.12.2019 am Markt angeboten haben. In begründeten Fällen sollen jedoch auch Menschen unterstützt werden, die nach dem Stichtag ihr Unternehmen gestartet haben und nun unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Details dazu werden in den kommenden Tagen veröffentlicht. 

Zur vollständigen Pressemitteilung

+++ Update +++

„Auf geht’s!“ – Landesregierung schreibt 15.000 Stipendien für Künstlerinnen und Künstler i.H. v. 7.000 € aus.

Ab sofort können freischaffende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten Anträge für Stipendien über die Website des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft stellen (www.mkw.nrw). Mit dem umfangreichen Stipendienprogramm „Auf geht’s!“ in Höhe von 105 Millionen Euro unterstützt die Landesregierung Künstlerinnen und Künstler dabei, ihre Arbeit trotz der weiterhin notwendigen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie fortzusetzen. Die Stipendien sollen helfen, begonnene Vorhaben zum Abschluss zu bringen, neue zu konzipieren oder auch neue Vermittlungsformate zu entwickeln und auszuprobieren. Mehr dazu.

Unter künstlerstipendium.nrw.de gelangen Sie direkt zum Online-Antrag.

Fragen zum Stipendienprogramm können telefonisch über das Service-Telefon (0211 / 4684 4999, Mo-Fr, 9-18.00 Uhr) oder per Mail () gestellt werden.

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NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“

Kulturgipfel: Landesregierung stellt 185 Millionen Euro für die Kultur zur Bewältigung der Corona-Krise bereit. Zur Pressemitteilung

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Soforthilfeprogramm für Kultureinrichtungen

NEUSTART ist ein Sofort­programm für Corona-bedingte Investitionen in Kultur­einrichtungen wie Museen, Ausstellungs­hallen, Gedenk­stätten, Veranstaltungs­orten für Konzert, Tanz- und Theater­auf­führungen sowie sozio­­kultu­rellen Zentren und Kulturhäuser.

Hier geht es zu NEUSTART

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Abgesagte Veranstaltungen, Feste oder Konzerte: Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist wirtschaftlich erheblich von der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus betroffen. Eine Informationsseite von CREATIVE.NRW widmet sich den speziellen Fragestellungen der oftmals Klein- und Kleinstunternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Zum Thema „Künstlersozialkasse während der Corona-Krise“, finden sich HIER wichtige und nützliche Hinweise.

Eine Sammlung an Soforthilfen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland finden Sie HIER.

Weitere Hinweise der Fachverbände:

+++ Update +++

Beim Neustart der Gastronomie am 11. Mai gelten folgende Besonderheiten:
An einem Tisch können Personen aus zwei Haushalten sitzen. Eine Begrenzung der Personenzahl ist nicht vorgesehen. Tische müssen 1,5 Meter auseinander stehen. Platzanweisungen und namentliche Registrierungen ermöglichen die Nachverfolgung. Um Besucherströme zu entzerren, verzichtet Nordrhein-Westfalen auf eine corona-bedingte Begrenzung der Öffnungszeiten und der Verweildauer der Gäste in den Restaurants. Buffet-Lösungen sind nicht zulässig. Weitere Hinweise und Informationen entnehmen Sie bitte der

Aktuelle Corona-Schutzverordnung gültig bis 15. Juli

Anlage: Hygiene- und Infektionsschutzstandards

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Mehrwertsteuersenkung für Gastronomiegewerbe in Aussicht

Das Gastronomiegewerbe soll nach dem Willen der Koalition weitere Hilfe erhalten. Die Mehrwertsteuer für Speisen in Gaststätten soll demnach ab dem 1. Juli befristet bis zum 30. Juni 2021 auf den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent gesenkt werden. 

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/koalitionsschuss-coronavirus-101.html

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Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Mensen, Kantinen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt. Nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen dürfen zur Versorgung der Beschäftigten betrieben werden, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern gewährleistet sind. Abweichend davon sind die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf durch Restaurants, Gaststätten, Imbisse, Mensen, Cafés und Kantinen zulässig, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden. Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der aktuellen Corona-Schutzverordnung (bereinigte Fassung) gültig ab 20. April

Eine Übersicht mit Abhol- und Lieferservices der Schwerter Gastronomie finden Sie HIER.

+++ Update +++

Förderung Digitaler Einzelhandel

Das Landeswirtschaftsministerium hat über den neuen Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken – Sonderprogramm 2020“ informiert. Der Projektaufruf richtet sich an Unternehmen des stationären Einzelhandels, die nicht mehr als 49 Beschäftigte haben und auf einen Umsatz von maximal 10 Mio. Euro oder eine Jahresbilanzsumme von bis zu 10 Mio. Euro kommen.

Gefördert werden über einen Zeitraum von maximal sechs Monaten kurzfristige Projekte von Kleinunternehmen, die sich erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 12.000 Euro bei einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent. Das Projekt muss zudem unmittelbar der Abwehr oder der Abmilderung der Folgen der Corona-Krise dienen. 

Mehr zum Förderprogramm.

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Alle Handelseinrichtungen dürfen in NRW wieder öffnen. Alle haben geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen (auch
in Warteschlangen) und zur Umsetzung einer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zu treffen. Weitere Hinweise und Informationen entnehmen Sie bitte der

Aktuelle Corona-Schutzverordnung gültig bis 15. Juli

Anlage: Hygiene- und Infektionsschutzstandards

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Ab 27. April 2020 dürfen – unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen – auch diejenigen Geschäfte öffnen, die ihre Verkaufsfläche auf höchstens 800 Quadratmeter Verkaufsfläche reduzieren können. Nordrhein-Westfalen wird seine Regelungen im Einzelhandel im Verbund mit seinen Nachbarländern Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz und der großen Mehrheit der anderen Länder dahingehend anpassen.

Quelle: https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus

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Zulässig ist der Betrieb von:

  1. Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel, Direktvermarktungen von landwirtschaftlichen Betrieben, Abhol- und Lieferdiensten sowie Getränkemärkten
  2. Apotheken, Sanitätshäusern und Drogerien
  3. Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen
  4. Reinigungen und Waschsalons
  5. Kioske und Zeitungsverkaufsstellen
  6. Buchhandlungen, Tierbedarfsmärkten, Bau- und Gartenbaumärkten einschließlich vergleichbaren Fachmärkten (z.B. Floristen, Sanitär-, Eisenwaren-, Malereibedarfs-, Bodenbelags- oder Baustoffgeschäften) sowie Einrichtungshäusern, Babyfachmärkten, Verkaufsstellen des Kraftfahrzeug- und des Fahrradhandels,
  7. Wochenmärkten
  8. Einrichtungen des Großhandels.

Details und weitere Spezifizierungen entnehmen Sie bitte der aktuellen Corona-Schutzverordnung (bereinigte Fassung) gültig ab 20. April.

Das nordrhein-westfälische Kabinett hat am Dienstag, 26. Mai 2020, die Aufstockung des sogenannten Pflegebonus für Beschäftigte in der Altenpflege auf bis zu 1.500 Euro beschlossen. Die von der Bundesregierung geplanten maximal 1.000 Euro werden von der Landesregierung um bis zu 500 Euro aufgestockt. Die dafür geplanten Mittel belaufen sich auf insgesamt rund 106 Millionen Euro.

Danach sind in Nordrhein-Westfalen folgende Prämienhöchstbeträge möglich.

  • Beschäftigte, die hauptsächlich in der direkten Pflege oder Betreuung arbeiten: bis zu 1.000 Euro (Grundprämie) sowie bis zu 500 Euro (Landesaufstockung)
     
  • Weitere Beschäftigte, die mindestens 25 Prozent der Arbeitszeit in der direkten Pflege und Betreuung mitarbeiten: bis zu 667 Euro (Grundprämie) sowie bis zu 333 Euro (Landesaufstockung)
     
  • Sonstige Beschäftige in den Pflegeeinrichtungen (z.B. Personal in der Verwaltung, Küche, Haustechnik, Gebäudereinigung, Empfangssicherheitsdienst, Garten-/Geländepflege, Wäscherei, Logistik sowie Personal, das nicht unmittelbar oder mindestens bis zu 25 Prozent in der direkten Pflege arbeitet): bis zu 334 Euro (Grundprämie) sowie bis zu 166 Euro (Landesaufstockung)

Weitergehende Informationen dazu gibt es HIER

 

Liebe Nutzerinnen und Nutzer, aufgrund der dynamischen Situation ändern und ergänzen wir regelmäßig die Inhalte unserer FAQ. Wir recherchieren diese Angaben nach bestem Wissen und Gewissen. Dennoch können wir für die Richtigkeit oder Vollständigkeit keine Gewähr übernehmen. 

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